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2011    
     
16.11.  

hdak-Kubus, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Eine Veranstaltung des Hauses der Architektur Köln in der Reihe „Jeden Mittwoch 19 Uhr - eine Stunde Baukultur“ | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich |

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit

• Prof. Dr. Walter Buschmann / LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
• Jörg Beste / Synergon – Büro für Stadtentwicklung, Sozialraum und Kultur/ Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln

Eisenbahnbrücken in Köln

 

Wie in vielen großen Städten der Welt war auch die Verkehrssituation in Köln über viele Jahrzehnte hinweg durch mehrere Bahnhöfe an den End- oder Startpunkten der aus allen Himmelrichtungen ankommenden und ausstrahlenden Eisenbahnlinien gekennzeichnet. Erst mit Dombrücke und Centralbahnhof (dort wo heute der Hautbahnhof steht) entstand bis 1859 eine Stadt- und Verbindungsbahn zur Verknüpfung der Bahnlinien. Diese anfangs quer durch die Stadt vom Centralbahnhof bis zum heutigen Hansaring reichende, dann ringförmig vor der Stadtmauer geführte Eisenbahntrasse war ebenerdig und kreuzte die Radialstraßen mit verkehrshemmenden Schrankenanlagen.
In einem mehrjährigen Bauprogramm wurde diese Trasse in leicht weiter nach außen verschobener Lage 1883 bis 1894 auf eine Kombination aus Viadukt- und Dammstrecken hochgelegt.  Zwei neue Bahnhöfe – Köln-West und Köln-Süd – sowie 21 Straßenüberführungen waren Teil dieser Stadt- und Verbindungsbahn. Die Bauten entstanden mit hohem Gestaltungsanspruch, waren sie doch so etwas wie Eingangsbauwerke in die Stadt und wurden im Kontext der anspruchsvollen Kölner Neustadt städtisch subventioniert, um den mit diesem Stadterweiterungsprojekt verbundenen, hochmögenden Vorstellungen von Bürgern und Planern zu entsprechen. Die Eisenbahnanlagen wurden nicht ausgegrenzt, sondern integriert in das Stadtbild. Auch konstruktionsgeschichtlich sind die Brückenbauwerke in Bogen- und Vollwand-Balkenkonstruktionen interessant. Sie dienten als Vorbild für eine noch Jahrzehnte bis in die 1920er Jahre andauernde Phase der Hochlegung von Eisenbahnstrecken in Köln und seinen Nachbar- und Vororten.
Zusammen mit ihrer eisenbahngeschichtlichen Bedeutung wurden die Brücken der Stadt- und Verbindungsbahn jetzt als denkmalwert eingestuft. Ein Antrag auf Eintragung des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland liegt der Stadt Köln vor. Die Bahnhöfe Köln-Süd und Köln-West stehen schon längst in der Denkmalliste. Fraglich ist, was sowohl mit Bahntrasse und Brücken in Hinblick auf den Lärmschutz passiert, ob die Brücken erhalten oder durch Trogkonstruktionen - wie schon am Eifelwall - ausgetauscht werden und ob die Brücken durch Sanierung, Pflege und ggf. Illumination nicht zu den städtebaulichen Schmuckstücken werden könnten, die sie verborgen unter Dreck und Reklametafeln vielfach unerkannt heute eigentlich schon sind.
In der Veranstaltung am 16. 11. werden zwei Kurzvorträge über die historische Bedeutung, die anstehenden Lärmschutzmaßnahmen und das den Brücken innewohnende Potential zur Stadtbildverbesserung informieren.

vgl. auch auf dieser webseite: Eisenbahnbrücken in Köln

     
11.09.  

Tag des offenen Denkmals

Veranstaltungen unter Mitwirkung Rheinische Industriekultur e. V.:

Gummi aus Nippes - das Clouth-Werk

11. September 2011
11 bis 16 Uhr(Öffnung der Halle 11)
Führung:
15 Uhr Prof. Dr. Walter Buschmann
Treffpunkt: Halle11 Clouth-Werk, Tor 4 Xantener Straße

Vom Einkaufszentrum zum Kalkberg - was von der industriellen Revolution übrig blieb…
11. September 2011
Führungen Manfred Kreische
10, 14 und 18 Uhr (Anmeldung erforderlich)
per Telefon 0221 / 854302 und 0163 / 4417015 oder


Weitere Objekte mit Besichtigungsmöglichkeiten und/oder Führungen aus Köln auf dieser webseite:

Hauptbahnhof
Hohenzollernbrücke
Farina-Haus
Bürgerhaus Stollwerck(Heeresproviantamt)
Rheinauhafen
Fa. Stollwerck
Wasserturm Kaygasse
Eisenbahnbrücken Stadt- und Verbindungsbahn Köln
Bahnhof Deutz
Bahnhof Belvedere
Gaswerk Stadt Köln in Ehrenfeld
Motorenmuseum Deutz AG / Gasmotorenfabrik Deutz

Einzelheiten zu den Öffnungszeiten und Führungen unter:
http://www.stadt-koeln.de/5/kulturstadt/08866/?start=0

     
17.07  

11 Uhr / Informations-Veranstaltung

im Bürgerzentrum Altenberger Hof, Mauenheimer Straße 92
ProjektverwicklungsgesellschaftBürgerzentrum Nippes

Was passiert mit dem Nippeser
Clouth-Gelände?

Das Clouth-Gelände ist ein Stück Kölner und speziell Nippeser Industriegeschichte,
ein beachtlicher Komplex mit eigenen Straßenzügen
und teilweise denkmalgeschützten Gebäuden, der sich seit acht Jahren

im Eigentum der Stadt befindet. Vor fünf Jahren beschloss der Kölner

Rat, das gesamte Gebiet in einer lebendigen Vielfalt unterschiedlicher
Wohnformen zu bebauen und dabei die alten Geländestrukturen und
schützenswerten Gebäude möglichst zu erhalten.
2010 kam die Entscheidung des Rates, die größtenteils von Künstlern
in Eigeninitiative zum hervorragenden Ausstellungsort hergerichtete
Halle 10 mitsamt Ateliers langfristig zur Verfügung zu stellen.
Insgesamt also eine ausgezeichnete Perspektive für Nippes und für
Köln, ein traditionsreiches Stadt-Quartier in einer Kombination verschiedenster
Nutzungen von Wohnen, Arbeiten und Kommunizieren in
Verbindung von erhaltenswerter Tradition und innovativem Neuem zu
beleben.
Eine große Chance also – aber leider mittlerweile auch die ernsthafte
Gefahr, dass diese Chance vertan wird - unnötigerweise.
Die Entwicklungsgesellschaft, deren Einrichtung der Stadtrat ebenfalls
beschlossen hatte, um diese Ziele möglichst unbürokratisch umzusetzen
und zu erreichen, ist immer noch nicht installiert und an die längst
fällige Arbeit gegangen.
Stattdessen droht im Herbst diesen Jahres ein umfassender Abriss, der
auch erhaltenswerte Gebäude platt macht.
Und dann??
Statt Nutzung der städtebaulichen Chance für sich ergänzender Elemente
von Tradition und vielfältigem Neuem, eine phantasielose Retortensiedlung?
Aber woran liegt es, dass die perspektivreichen Beschlüsse des Rates
mit wachsender Wahrscheinlichkeit auf der Strecke bleiben könnten?
Welche Möglichkeiten gibt es, doch noch diese einmalige städtebauliche
Chance zu realisieren?
Wie kann eine innovative Neugestaltung des Clouth-Geländes aussehen?
V.i.S.d.P. cloUThOPIA Projektverwicklungsgesellschaft
c/o Th. Luczak, Senefelderstraße 42, 50825 Köln

Zur Berichterstattung sind eingeladen:
Prof. Kunibert Wachten

(scheuvens+wachten, RWTH Lehrstuhl für Städtebau und Landesplanung)
Andreas von Wolff (stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamtes Köln)
Thomas Luczak (Architekt, „cloUThOPIA“)
Prof. Stephan Görner (Architekt baulust)
Artur Starosczyk (CAP Cologne e.V.)

Zur Stellungnahme sind eingeladen:Moderation:
Martin Börschel, SPD (angefragt)Heinrich Pachl
Jürgen Klipper, CDU (angefragt)
Barbara Moritz, Die Grünen (angefragt)
Ralph Sterck, FDP
Michael Weisenstein, Die Linke

Veranstalter:
Bürgerzentrum Nippes Altenberger Hof
Archiv für Stadtteilgeschichte Nippes e.V.
CAP Cologne e.V
cloUThOPIA Projektverwicklungsgesellschaft

2010    
     
01.12.  

Tagung Industriekultur Köln

Veranstalter:
RWTH Aachen, Universität Dortmund, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Rheinische Industriekultur

Programm

9.00              Ankommen – Kaffee - Begrüßung

Prof. Dipl.-Ing. Georg Giebeler / Universität FH Wismar – Prof. Dr. Walter Buschmann / LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
Industriekultur in Köln. Bedeutung und Überlieferung

Dr. Hanns Werner Bonny / planquadrat Dortmund
Gewerbeflächen in Köln. Monitoring und Flächenmanagment

Kaffeepause

Thomas Luczak
Kunst und Kultur auf Kölner Industriebrachen - zwischen Duldung, Alibi und Utopie

Boris Sieverts, Büro für Städtereisen, Köln
Andere Räume - Industrielle Orte als Gegenraum, Fremdkörper und Spiegel der bürgerlichen Stadt

Podiumsdiskussion
mit Kommentar Achim Dahlheimer/ Ministerium fürWirtschaft, Bauen und Verkehr NW
Gottfried Eggerbauer/Investor – Thomas Baumgärtel/Bananensprayer und Mitglied der Initiative Clouth(CAP Cologne e.V.) – Michael Zimmermann/SPD Stadtentwicklungspolitischer Sprecher – Dr. Reimar Molitor / Geschäftsführer Regionale 2010 Agentur

13.00            Mittagspause

14.00            Dr. Ulrich Krings/Stadtkonservator Köln a. D. – Dr. Thomas Goege/LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
Rheinauhafen Köln

Dr. Jörg Heimeshoff/Untere Denkmalbehörde Düsseldorf – Dr. Denis Kretzschmar/LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
Düsseldorfer Hafen

Dr. Claudia Euskirchen/Untere Denkmalbehörde Duisburg – Dr. Gundula Lang/LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
Innenhafen Duisburg

Diskussion
mit Kommentar: Dr. Rolf Bender, Vorstandssprecher Häfen und Güterverkehr Köln

Prof. Dr. Dietrich Soyez/ Rheinische Industriekultur e. V.
Vom Industriedenkmal zur Industrieerlebniswelt: Zum Potenzial industrietouristischer Destinationen im Rheinland

Rainer Klenner, Ministerium für Bauen und Verkehr NW
Die Europäische Route der Industriekultur. Orte und Objekte in NRW 

Diskussion
mit Kommentar: Dr. Ulrich Soénius(Direktor Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv – Geschäftsführer IHK Köln

17.00 Ende der Veranstaltung

Tagungsort:
Rheinauhafen Köln, Halle 10, Deutsches Sport- und Olympiamuseum
Im Zollhafen, 50678 Köln

Tagungsgebühr: 37 Euro (Selbstverpflegung im Bistro Sportmuseum oder Schokoladenmuseum)

Anmeldung:
RWTH Aachen
Lehrgebiet Denkmalpflege
Frau Ilga
Schinkelstraße 1
Tel.: 0241-8095235
ilga@denkmal.arch.rwth-aachen.de

     
29.10.  

INSIGHT COLOGNE – ORGATEC Night of Corporate Architecture

Veranstaltungszeit
29. Oktober 2010 von 18 bis 24 Uhr

Veranstaltungsbeginn
zentrale Informationsstelle sind die Constantin Höfe – Shuttlebusse bringen die Besucher von der ORGATEC (Koelnmesse, Südeingang) zum Startpunkt
http://insight-cologne.com/160

Günnewig Hotel Stadtpalais |
Deutz Kalker Bad, Deutz-Kalker-Str. 52
Vortrag und Podiumsdiskussion

Köln präsentiert sich als vielseitige Stadt. Auf kurzen Wegen wechseln sich anspruchsvolle, zukunftsweisende Gebäudekonzepte des 21. Jahrhunderts ab mit einladenden Grünanlagen, Shoppingmeilen, Medien- und Kulturszenen als Gegenden voll vitalen urbanen Lebens, ungenutzten Industriegeländen und zahlreich vorhandenen Ressourcen für Neubauten und Erweiterungen des Stadtbildes.

Dieses Panorama greift die Koelnmesse auf, um mit der 1. Nacht der Unternehmensarchitektur in Köln, genannt „INSIGHT COLOGNE – ORGATEC Night of Corporate Architecture“, parallel zur international führenden Fachmesse ORGATEC am 29. Oktober 2010 ein exklusives Begleitevent auf den Weg zu bringen.

Die Nacht der Unternehmensarchitektur bildet eine Präsentations- und Kommunikationsplattform in besonderer Form, um neueste Trends und Entwicklungen in der Kultur- und Geschäftsmetropole Köln zu entdecken und zu erleben.
Prof. Dr. Walter Buschmann (Industriedenkmalpfleger-Landeskonservator) erläutert die Fakten, Zusammenhänge und kontroversen Auffassungen bei der Nutzung von Büros in historischen Gebäuden. Im Anschluss diskutieren darüber Experten aus Denkmalschutz, Architektur, Politik, Industrie und den Medien. Eine spannungsreiche Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Stefan Bone-Winkel (Beos/Projektentwicklung), Prof. Dr. Walter Buschmann, Christian Hümmeler (Kölner Stadt-Anzeiger), Dr. Renate Kaymer (Stadtkonservatorin Köln). Die Moderation übernimmt der Kulturjournalist Jürgen Keimer.

Welches Engagement zeigen Immobilienfirmen in Gewerbeflächen? Welchen Stellenwert haben Architektur und Denkmalpflege in den Medien? Im Anschluss an das Podium unterhält sich Prof. Dr. Walter Buschmann hierüber mit Prof. Dr. Stefan Bone-Winkel und Christian Hümmeler.

In der Hotellobby bietet eine ständige Monitor-Präsentation »Neues Leben für Industriedenkmale – Revitalisierung von Industriebrachen in Köln« zahlreiche Beispiele für Erhalt, Sanierung und Umnutzung Kölner industrie- und technikgeschichtlicher Denkmale. Der Autor, Dr. Alexander Kierdorf, steht für Erläuterungen zur Verfügung.
     
27.9.  

17-19 Uhr | Fahrradtour | Transformationsprozesse in Köln-Kalk | ab Odysseum, Corintostr. 1 | Fahrradtour mit Diskussion zu den städtebaulichen Veränderungen auf dem CFK-Gelände und in Kalk-Süd | Jeder Teilnehmer bringt sein Fahrrad mit und fährt auf eigenes Risiko. Weder der Veranstalter noch die Tourenbegleiter haften bei Unfällen, Verletzungen oder Schäden am Fahrrad. | Fahrrad-Verleih am Hauptbahnhof: www.radstationkoeln.de Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich unter www.hda-koeln.de/SEHSTATION | Führung von und mit Prof. Dr. Walter Buschmann, Industriearchäologe, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland und Dipl.-Ing.(FH) Manfred Kreische| Ein Beitrag aus dem Haus der Architektur Köln in Kooperation mit Rheinische Industriekultur e.V.

Im Rahmen der Kampagne SEHEN LERNEN der Landesinitiative StadtBauKultur NRW tourt ab August 2008 die 7m x 7m x 12m große SEHSTATION des Architekten Andy Brauneis (in Zusammenarbeit mit Nicolette Baumeister, Kommunikationsmodule, und Christian Schüller, Tragwerksplanung) ergänzt durch 10 überdimensionale Farbrahmen durch die Städte Nordrhein-Westfalens.

Die SEHSTATION ist das Ergebnis eines im Jahr 2007 ausgelobten Wettbewerbes zwischen Architekten, Stadtplanern und Künstlern und dient der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die gebaute Umwelt. Zwei Wochen wird das Sehen zur Grundlage, der Blick der Öffentlichkeit auf Gelungenes und Misslungenes, Bestehendes und Zukünftiges gerichtet. Die SEHSTATION ist Sehhilfe und Diskussionsort zugleich. SEHSTATION und überdimensionale Rahmen sind ein Angebot an interessierte Bürger, sich in spielerisch-sinnlicher Weise eine neue Perspektive des gebauten Umfeldes anzueignen und darüber hinaus aktiv in den Dialog mit Fachleuten zu treten.

Während der Aufenthaltsdauer in den einzelnen Städten wird ein Diskussions- und Führungsprogramm mit engagierten Akteuren aus den Kommunen umgesetzt

Die Stadt Köln, die größte Stadt Nordrhein-Westfalens, bildet ab 24. September 2010 als vierte Stadt den Abschluss der Tour der SEHSTATION. Unter dem Titel „Baukultur in Köln“ wird die SEHSTATION auf dem Offenbachplatz vor der Oper den Blick auf den vielseitigen Stadtraum richten

     
25.9.  

16.00 Uhr, Treffpunkt: Clouth-Werke Tor 4, Xantener Str.

"Stadt in der Stadt - die Metamorphose des Clouthgeländes"
Führung durch das Clouth-Gelände mit Prof. Dr. Walter Buschmann und Thomas Luczak dem Architekten und stellvertretenden Leiter des HdA Köln durch das Clouthgelände
http://www.cap-cologne.de/cap/cap_main.php

 

   
9. 7.  

2. NACHT DER TECHNIK in Köln – SO SPANNEND KANN TECHNIK SEIN
„TECHNIK SEHEN, VERSTEHEN, ERLEBEN“ – Neugierde, Entdeckerdrang und aktiver Mitarbeit sind am 9. Juli von 18 bis 24 Uhr zur 2. NACHT DER TECHNIK in Köln ausdrücklich gewünscht. Rund 45 Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen präsentiert das gesamte Spektrum technischer Verfahren, Innovationen und Berufe. Mit dabei sind u.a. Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, Shell Rheinland Raffinerie, DB Fernverkehr, Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA), Toyota Deutschland, TÜV Rheinland, Westdeutscher Rundfunk, Odysseum, Polizei und Feuerwehr der Stadt Köln. Die kleinen und großen Besucher der Nacht erwartet auf ihrer individuell zusammenstellbaren Route ein erlebnisreiches und informatives Programm aus Führungen, Vorträgen, Präsentationen und Experimenten. Startpunkt ist der Neumarkt. Weitere Informationen zur 2. NACHT DER TECHNIK in Köln sind unter www.nacht-der-technik.de abrufbar.

Einlass
Das Ticket berechtigt zum Besuch aller im Programmheft genannten Stationen und Führungen.

Tickets
Vorverkauf 13 €, ermäßigt 8 €
(Köln-Ticket und Online-Ticket, inkl. Fahrausweis zur An- und Abreise im VRS)
Vorverkaufsbeginn ab dem 1. Juni 2010 über Köln-Ticket.

Abendkasse 12 €, ermäßigt 7 €

Rheinische Industriekulturr empfiehlt besonders:
Deutz AG Motorenmuseum
ChemPark Knapsack
Chempark Leverkusen = Bayerwerk Leverkusen
hgk - Hafen Niehl
Odysseum
Rheinisches Industriebahn-Museum = Bahnbetriebswerk Köln-Niehl
Shell-Wesseling = ehem. Hydrierwerk Wesseling

     
30. 6.   Als die Radios noch Röhren hatten
- Rundfunkgeschichte des 20. Jahrhunderts -
die wir gemeinsam mit dem Radio-Museum Köln e.V. in den Räumen der AVG zeigen,
möchten wir eine weitere Facette der Technikentwicklung vorstellen und den Besuchernnahe bringen.

Mittwoch, 30. Juni 2010, um 18.30 Uhr
Im Verwaltungsgebäude der AVG,
Geestemünder Straße 23, 50735 Köln

Die Ausstellung, die bis zum 09. Juli gezeigt wird, umfasst eine Vielzahl von Rundfunkgeräten,Zubehör und Tonquellen aus den verschiedenen Jahrzehnten des vergangenenJahrhunderts. Da fehlt der Edison Phonograph ebenso wenig wie der Volksempfänger unddas Tefifon, eine Erfindung der ehemaligen Tefi-Werke in Köln-Porz.

Bitte lassen Sie Frau Marion Hoffmann (Tel.: 0221-7170-101, Fax: 0221-7170-333,
E-Mail: mhoffmann@avgkoeln.de ) bis zum 21.Juni 2010 wissen, ob wir mit Ihrer
Anwesendheit rechnen dürfen.
     
28. 4.  

Industriedenkmale sind als „Kathedralen der Arbeit“ und damit als aufregende Orte der Geschichte und Gegenwart verankert. Essen und das Ruhrgebiet verdanken diesen Objekten ihre Einstufung als Kulturhauptstadt Europas 2010. Nur durch erhebliche Investitionen des Staates und der Kommunen konnten diese Orte und Objekte erhalten werden. Wesentliche Beiträge zur Industriekultur liefern aber auch andere Regionen in Nordrhein-Westfalen. Grundlage ist hier oft das private Engagement von Investoren und Privatleuten. Industriemuseen und Industrietourismus bieten weitere Beiträge zur Industriekultur.

Tagungsort
Zeche Zollverein – Schalt- und Umformergebäude(Halle 2), Essen, Gelsenkirchener Str. 181

Programm

09.00              
Ankommen – Kaffee 

09.15              
Begrüßung

09.30              
Prof. Christa Reicher / Technische Universität Dortmund

Industriekultur: Gespeicherte Erinnerung, kulturelles Potenzial und Chance für die Stadtentwicklung

10.00              
Milena Karabaic
Industriekultur im Rheinland. Zur Möglichkeit eines Netzwerks zwischen Industriemuseen und Industriedenkmalpflege (angefragt)

10.30              
Karl Jasper/Ministerium für Bauen und Verkehr NW

Staatliche Großinvestitionen in die Industriekultur als Wesenselement des Strukturwandels im Ruhrgebiet

11.00              
Diskussion, anschließend Kaffeepause

11.15             
  Kaffeepause

11.45              
Dr. Wilhelm Busch / Architekturbüro Mönchengladbach
Bergbauarchitektur im Ruhrgebiet und ihre Erhaltung. Objekte und Projekte 1970 bis 2010 – eine kritische Bilanz.

12.15              
Prof. Dr. Wolfgang Ebert/ MSP Impulsprojekt GmbH, Breckerfeld
Vier Eisenhütten – vier Erhaltungsansätze und ihre Resultate: Meiderich – Hattingen – Phoenix/Dortmund – Belval/Luxemburg

12.45             
Diskussion

13.00              
Mittagspause

14.00              
Prof. Dr. Hans-Werner Wehling/ Geographische Landeskunde von Altindustrieländern/ Universität Essen-Duisburg

Die Idee der Kulturlandschaft und seine Übertragbarkeit auf das Ruhrgebiet. Das Beispiel: industrielle Kulturlandschaft Zollverein.

14.30              
Dr. Birgitta Ringbeck/ Ministerium für Bauen und Verkehr

Städtebau als Programm. Gedanken zu einer konzeptionellen Neuausrichtung der Industriedenkmalpflege am Beispiel der Kokerei Zollverein (angefragt)

15.00              
Dr. Walter Buschmann/ LVR-Amt für Denkmalpflege

Das Industriedenkmal als Einheit aus städtebaulicher Anlage, Architektur und Ausstattung

15.30              
Thomas Michael Krüger

Baukulturplan Ruhr – Architektur als Informationsträger der Industriegeschichte und Architekten als Stadtbild- und Architekturerklärer

16.00 – 17.00 Podiumsdiskussion
                        mit Prof. Ulrich Borsdorf, Prof. Dr. Udo Mainzer, Prof. Dr. Christoph Zöpel, Prof. Kunibert Wachten, Prof. Karl-Heinz Petzinka

Tagungsgebühr
25 Euro (Studierende kostenfrei)
Die Tagung ist von der Architektenkammer NW als Fortbildungsveranstaltung anerkannt

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um schriftliche Anmeldung im Tagungsbüro bis 18. 4. 2010

Anmeldung
RWTH Aachen
Lehrgebiet Denkmalpflege
Sekretariat: Frau Ilga
Schinkelstr. 1
52056 Aachen
Tel.: 0241-80-95235
Mail: ilga@denkmal.arch.rwth-aachen.de

     
2009    
     
29. 10.  

Tanz auf der Schraube
Umnutzung der verlassenen Ostermann-Halle in Köln-Ehrenfeld

Semesterarbeiten SS09 von Studierenden der RWTH Aachen im Fachbereich Denkmalpflege

Eröffnung der Ausstellung
auf dem Vulkan-Gelände

VULKAN
Lichtstraße 43
50825 Köln

Die Firma Ostermann stellte bis 1992 in Köln-Ehrenfeld die größten Schiffspropeller in Deutschland her. Geblieben ist nun nur noch die Produktionshalle aus den 60er Jahren, die seit langer Zeit auf eine Nachnutzung wartet.

Im Sommersemester 09 haben sich die Studierenden im Fachbereich Denkmalpflege mit der Halle auseinandergesetzt und hierbei unterschiedliche Ansätze erarbeitet. Diese werden nun in einer Ausstellung auf dem benachbarten Vulkan-Gelände in Köln gezeigt. Zur Eröffnung der Ausstellung am 29.Oktober wird auch eine Führung durch die Ostermann-Halle angeboten.

Einführung:
Prof. Dr. C. Raabe, RWTH Aachen
Thomas Luczak, Haus der Architektur

Referenten:
Dr. habil. W. Buschmann, Rheinische Industriekultur e.V.
Anette Essam, RWTH Aachen

vgl. die Objektseite auf dieser webseite: SchiffsschraubenfabrikOstermann

     
13. 9.  

Tag des offenen Denkmals

Fahrradexkursion: Industrie im Kölner Norden. Veranstalter: Rheinische Industriekultur e. V.

Treffpunkt: 10.00 Uhr Hauptbahnhof(vor dem Zeitcafe); Ende gegen 17.30 Uhr im Media Park(ehem. Güterbahnhof Gereon)
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung unter info@rheinische-industriekultur.de erforderlich

Der Kölner Norden bietet einige Highlights rheinischer Industriegeschichte. Das Zentrum des rheinischen Steinkohlenbergbaus war Köln mit der inzwischen zum Altenheim umgewandelten Hauptverwaltung der Rheinischen AG für Braunkohlenbergbau am Konrad-Adenauer-Ufer(1921-22 von Müller-Erkelenz). Nicht weit entfernt davon und doch schon im Vorort Nippes liegt das Firmengelände Clouth, einstmals die größte Fabrik von Nippes, heute eine schon renomierte Künstlerkolonie. Nach Kriegszerstörungen ist Clouth - architekturhistorisch gesehen - eine beeindruckende Fabrikstadt der 1950er Jahre. Auf dem Weg zum Niehler Hafen liegt die in den 1920er Jahren erbaute Naumann-Siedlung. Hirr haben viele Arbeiter von Clouth und Ford gelebt. Der Niehler Hafen(1921-24ff) war Ausgangspunkt für das dann wichtigste Industriegebiet Kölns. Im Hafen liegen die denkmalwerten Schiffe "Stadt Düsseldorf" und "Stadt Köln". Durch Ausnahmegenehmigung ist die Besichtigung des Moterschiffs Stadt Köln möglich. Der im Stil der 1950er Jahre gestaltete Salon steht für die Mittaspause bereit. Die herausragende Bedeutung des Hafens und der damit verbundenen Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn wird deutlich mit der wohl wichtigsten Industrieansiedlung in Köln: Ford. Das Autowerk bietet auch eines der eindrucksvollsten Industriebauten Kölns mit der von Edmund Körner entworfenen, 1930 fertig gestellten denkmalwerten Halle A, die ebenfalls durch eine Ausnahmegenehmigung bei dieser Gelegenheit besichtigt werden kann. Von der Bedeutung der Eisenbahnanlagen im Kölner Norden kündet noch das fast vollständig erhaltene Bahnbetriebswerk Nippes(1914) an der Longericher Straße, heute u. a. Standort des Rheinischen Industriebahn-Museums. Es folgen dann nach Süden weitere historisch hochklassige Eisenbahnbauten von denen der Postbahnhof Gladbecker Wall und schließlich die nur noch fragmentarischen Reste des Güterbahnhofs Gereon im Mediapark besichtigt werden sollen. Beide Objekt zeigen die Umnutzungsmöglichkeiten von Industrie- bzw. Eisenbahnbauten. In der "Messehalle" des Postbahnhofs wird das Schauspiel Köln seine Ausweichspielstätte finden. Im Verwaltungsgebäude des Güterbahnhofs Gereon ist das Filmhaus untergebracht.

Auf dieser webseite finden Sie Informationen zu folgenden Objekten:
Fordwerke
MS Stadt Köln
Bahnbetriebswerk Nippes
Güterbahnhof Gereon

 

     
8.-10.10.  

Geschichtskongress BewegungMachtGeschichte

Oberhausen Rheinisches Industriemuseum, Hansastr. 20
Veranstalter:
Geschichtswerkstatt Oberhausen
Bildungswerk der Humanistischen Union
Tel.: 0208-3078350
www.geschichtswerkstatt-oberhausen.de

     
26.6.  

Nacht der Technik. Köln

Die 1. NACHT DER TECHNIK in Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, am Freitag, 26. Juni 2009 in nur sechs Stunden technischen Fragen aller Art zu beantworten. Rund 40 Unternehmen und Institutionen in und um Köln haben sich dieser Idee angeschlossen und laden ein, Hintergründe technischer Funktionen in Führungen, Experimenten und Präsentationen selbst zu erleben. Motto: technisches Wissen unterhaltsam und verständlich aufbereitet.

Eintrittskarten sind ab jetzt im VVK über KölnTicket erhältlich. Das Ticketkontingent ist auf 5.000 Karten begrenzt. Der Kauf einer Karte im Vorverkauf wird empfohlen.

mehr: http://www.nacht-der-technik.de/

Rheinische Industriekultur e.V. hat auf dieser webseite Infos zu folgenden Objekten::

Chempark Leverkusen = Bayerwerk Leverkusen (Rundfahrt)
Deutz AG mit Motorenmuseum in Porz
Hafen Niehl mit MS Köln (HGK)
Rheinisches Industrie-Bahn Museum im Bahnbetriebswerk Nippes

     
19. 6.  

DAS KHD-GELÄNDE IN KÖLN-KALK
Besichtigung und Diskussion

KLÖCKNER HUMBOLDT... KALK?
Das phantastische Erbe eines der wichtigsten Kölner Industriebetriebe

vgl. im Objektführer: Maschinenfabrik Humboldt(KHD-Werk Kalk

In Kooperation mit dem Haus der Architektur Köln besichtigen wir das KHD-Gelände Kalk, Dillenburger Straße / Rolshover Straße und sprechen vor Ort in der KHD-Kletterhalle über die Zukunft dieses Areals.

Jeder kennt die „Halle Kalk“, diesen großartigen Veranstaltungsort, oder die „Abenteuerhalle 59/60“ für scater und Kletterkünstler. Weniger bekannt ist, dass diese Gebäude Teil eines der wichtigsten Kölner Industriebetriebe waren, der auf dem Höhepunkt seiner weltweiten Position als Bergwerks- und Baumaschinen-Hersteller über 5000 Arbeiter zählte, 200 Morgen Land besaß (ca. 50 ha), welches bis an die Kalker Hauptstraße heranreichte, und in aller Welt 100 Auslandsvertretungen unterhielt: KHD, Klöckner-Humboldt-Deutz mit seinen Vorgängerfirmen.

Kein anderer Ort auf dem heute rechtsrheinischen Kölner Stadtgebiet ist in so kurzer Zeit und so nachhaltig von der Industrialisierung geprägt worden wie Kalk. Bis 1910 sogar eigenständige Stadt, die im 19. Jhd. explosionsartig aus einer kleinen Ansiedlung zum Industriestandort erster Güte erwachsen war, ist Kalk bis heute vom des Großstrukturen und ungeteilten Riesenarealen dieses Zeitalters gezeichnet – oder gesegnet? Heute ist nur noch ein kleiner Teil des ehemaligen Gesamtkomplexes erhalten, aber auch dieser birgt unabsehbare Schätze in einem sperrigen, aber einmaligen Umfeld. Nur weniges – zu weniges? – steht unter Denkmalschutz und vieles verfällt, dafür sind private Umnutzungen der Hallen in nichtgeschützten Gebäuden ein Hoffnungsschimmer ziviler Adaptionskraft.

Die Rigorosität, mit der KHD sich das Land und die Stadt zueigen gemacht hat, droht seit seinem Niedergang auf die Stadt zurückzufallen. Das Ensemble ist bereits zerstückelt und der Rest harrt einer sinnvollen, die Atmosphäre nutzende Revitalisierung. Aber ist da nicht viel mehr möglich, als noch vor 10 Jahren gedacht ? Wie kann das einmalige dieser „3. Landschaft“, die Freiraumqualität in Stadtnähe, das Industrieerbe, die Einzelobjekte in einer veränderten Nachfragestruktur für die Stadt nutzbar gemacht werden? Ist der Gedanke eines „Ensemble-Schutzes weiterführend? Was plant die Stadt? Welche Mischung aus öffentlichem Eingriff und privaten Initiativen ist denkbar, welche temporären Strategien? Wer hat uns dieses schwere Erbe beschert und warum sollten wir uns trotzdem darüber freuen?

Es stellen vor und diskutieren:

  • Dr. Walter Buschmann, Rheinische Industriekultur e.V.
  • Berndt Streitberger, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen der Stadt Köln (angefragt),
  • Prof. Dieter Prinz(angefragt)
  • Moderation: Thomas Luczak, hdak

Anschließend gibt es je nach Wetterlage und Teilnehmerzahl die Möglichkeit, mit dem Fahrrad unter sachkundiger Führung das Gelände zu besichtigen.

Freitag, 19.06.2009, 18:00 Uhr | Halle Kalk | Eine Veranstaltung des hdak in Kooperation mit Rheinische Industriekultur e.V. | Anmeldung nicht erforderlich | Teilnahme kostenfrei

     
3. 5.  

16:00 Uhr
„MÜLHEIMER BRÜCKE“
VOM JAHRTAUSENDHOCHWASSER 1784 ZUR STADTOASE IM ANTLITZ DES KLIMAWANDELS

vgl. im Objektführer: Mülheimer Brücke

Besichtigung der Mülheimer Brücke, rechtsrheinisch: Der Bauch der Stadt, der Bauch der Brücke. Mit Filmvorführung über den historischen Brückenbau der Nachkriegszeit. In Zusammenarbeit mit der Mülheimer Geschichtswerkstatt:

Leitung: Peter Bach, Mülheimer Geschichtswerkstatt, Thomas Luczak, hdak

Veranstalter: Haus der Architektur Köln(hdak) im Rahmen des Kultsonntages des Kölner Stadt-Anzeigers

Sonntag, 03.05.2009 | 16:00 Uhr | Treffpunkt: Brückenkopf Ecke Mülheimer Freiheit, Stöckerstraße, 51063 Köln-Mülheim | Eintritt frei

     
3. 5.  

13:30 Uhr
„CLOUTH-GELÄNDE“ – NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG

Begehung der Halle 1 und des weiteren Clouth-Geländes in Nippes, das ein  demonstratives Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung der nächsten Jahre werden könnte. In Zusammenarbeit mit den Künstlern von CAP Cologne e.V.

Führung: Dr. Walter Buschmann, Rheinische Industriekultur e.V., Judith Ganz (CAP Cologne), Thomas Luczak (hdak)

Veranstalter: Hauses der Architektur Köln(hdak) im Rahmen des Kultursonntags des Kölner Stadt-Anzeigers

Weitere Informationen: → http://www.cap-cologne.de/

Sonntag, 03.05.2009 | 13:30 Uhr | Treffpunkt: Xantener Strasse, Tor 4 Halle 10, 50733 Köln | Teilnahme kostenlos

     
     
   

Brücken - Grenze und Verbindung

Jahresprogramm des Vereins Architekturforum Rheinland. Anlässe für das Thema sind im Jahr 2009 die 100. Geburtstage des Ingenieurs Fritz Leonhard und des Kölner Brückenarchitekten Gerd Lohmer sowie der 150. Jahrestag der Dombrücke, der sogen. „Mausefalle“, als erste feste Rheinbrücke nach der Römerzeit Vorgängerin der Hohenzollern-Bogenbrücke in Köln.

Die Geschichte, Konstruktion und Gestalt der Rheinbrücken unserer brückenreichen Region sollen beleuchtet und im Zusammenhang mit anderen deutschen und internationalen Beispielen betrachtet werden. Darüber hinaus spielt die bevorstehende Sanierung der Kölner Rheinbrücken und deren bessere Einbindung in den städtischen Kontext, wie im gerade erstellten Masterplan für die Kölner Innenstadt gefordert, eine aktuelle Rolle.

Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen begleiten und ergänzen wird eine Ausstellung zu Fritz Leonhard und Gerd Lohmer ab dem 13. August im Historischen Archiv der Stadt Köln(HAStK) mit Originalen aus dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau(saai) in Karlsruhe und dem HAStK.

 
  • 12.01.09 - Brückenkonstruktionen und Brückengestalt - Prof. Dr. Stefan Polonyi
  • 02.02.09 - Die Kölner Brückenfamilie - Dr. Walter Buschmann
  • 02.03.09 - Kölner Eisenbahnbrücken - Dr. Alexander Kierdorf
  • 07.09 .09 - Das Phänomen "Brücke" - Bauwerk und Bild - Prof. Günther Uhlig:
  • 05.10.09 - Brückensanierung und Denkmalpflege
  • 02.11.09 - Filmchronik der Kölner Rheinbrücken von Hermann Rheindorf
  • 07.12.09 - Die Kölner Rheinbrücken: Aktuelle Veränderungen. Information und Diskussion
jeweils montags um 19:30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3
2008    
     
14. 9.  

Kölner Häfen – Kalker Industrie – Deutzer Verkehrsbauten

Die schönsten Erlebnisrouten zur Kölner Verkehrs- und Industriegeschichte müssen den Rhein mit seinen Häfen seit römischer Zeit einbeziehen. Der Rheinauhafen bietet ein lehrreiches Beispiel für die Umnutzung eines Hafenareals – der Deutzer Hafen wird sicher innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte folgen. Von hier aus nicht weit, lässt sich die große industrielle Vergangenheit von Kalk noch anschaulich nachvollziehen. Gute Beispiele für die Umnutzung von Industriebauten sind auf dem KHD-Gelände die Abenteuerhalle und die Halle Kalk, wie auch im benachbarten Deutz die Halle des Postbahnhofs(DesignPost). Im Deutzer Bahnhof wird bei fortschreitenden Bauarbeiten die ehemalige Schönheit dieses Empfangsgebäudes mehr und mehr sichtbar.

Beginn:           9.30 Uhr (Ende ca. 17.00 Uhr am Deutzer Bahnhof)
                        Dr. Walter Buschmann

Treffpunkt:       mit Fahrrädern am Hauptbahnhof Köln(Bahnhofsvorplatz am „Zeitcafé“)

Veranstalter:   Rheinische Industriekultur e.V.
Begrenzte Teilnehmerzahl: Anmeldung unter: info@rheinische-industriekultur.de

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