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Köln_Maschinenfabrik Humboldt: Siedlung
Klöckner-Humboldt-Deutz(Werk Kalk), Nassauer-/ Usingerstr.

Maschinenfabrik Humboldt. Siedlung.
Walter Buschmann
Maschinenfabrik Humboldt: Siedlung
Mit der Expansion des Unternehmens wurde 1871 eine Arbeitersiedlung geplant und südlich der Bahnlinie nach Gießen große Landflächen erworben. Das Areal gehörte zur Gemeinde Deutz. An einem Straßenraster mit 5 parallel geführten Straßen entstanden 1871-73 an der Nassauer- und Usingerstraße 42 traufständige Doppelhäuser. 1875 wurde der Wohnungsbau eingestellt. Die Häuser konnten mit 300 Mark Anzahlung und weiteren Monatsraten von den Beschäftigten erworben werden. Die Abzahlungen konnten 10 bis 12 Jahre dauern.
Die seitlich erschlossenen Häuser hatten im Erdgeschoß drei und im Obergeschoß zwei weitere Räume. Hinter den Häusern gab es Gärten und Kleintierställe. Von den Häusern sind nach Kriegszerstörungen nur wenige erhalten geblieben. Die meisten erhaltenen Häuser wurden nachträglich um ein Geschoß erhöht. 1876 errichtete die Gemeinde Deutz auf einem von Humboldt zur Verfügung gestellten Grundstück an der Usingerstraße eine drei-klassige Schule. 1883-86 erfolgte ein weiterer Schulbau mit 6 Klassen. |