Großmarkthalle
Köln, Großmarkthalle am Raderberg in der Marktstr. 10
Texte und Dokumente
Kurztext: Alexander Kierdorf



Kurztext

Bauzeit: 1937 – 40
Architekten: Theodor Teichen, Ulrich Finsterwalder

Foto 2003
Im Vorgriff auf die Neugestaltung des Heumarkts im Rahmen der NS-Stadtplanung wurde der Großmarkt aus der 1904 dort von Müller-Jena errichteten Markthalle nach Raderberg verlegt. Hier konzipierte der städtische Architekt Teichen in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Finsterwalder von der Dyckerhoff & Widman AG über einem gewölbten Kühlkeller eine Halle in Parabelform als Betonschalenkonstruktion auf Stahlbeton-Bogenbindern.
Die 132 m lange Halle ist nach Norden in zwei gestaffelte Fensterfronten geöffnet, die wie die Giebelwände der Halle außen durch schlanke Betonrippen gegliedert sind. Die eingeschossigen zeitgenössischen Flankenbauten betonen den Schwung der noch heute beeindruckenden funktionalen, äathetischen und äußerst materialsparenden Konstruktion aus der Zeit des Nationalsozialismus.